das Schicksal eines jungen Mannes, das zum Nachdenken bewegt
und eine junge Frau die alles gibt um ihm zu helfen
Lou
verliert ihren Job in einer Bäckerei, in dem kleinen Dorf in England in dem sie
sie aufgewachsen ist. Da nicht nur sie auf ihr Gehalt angewiesen ist, sondern
auch ihre restliche Familie geht sie auf Jobsuche, was zur Zeiten der
Wirtschaftskrise alles andere als leicht ist. Nach mehreren gescheiterten Jobs
wird Lou als Tagespflegerin für einen gelähmten Mann eingestellt. Mit großen
Zweifeln die richtige Person für diesen Job zu sein, tritt Lou die Arbeit an.
Sie ist überrascht in dem noblen englischen Haus einen jungen Mann vorzufinden,
der offensichtlich genau so wenig Lust hat seinen Tag mir ihr zu verbringen wie
sie mit ihm.

Als
Wills Schwester aus Australien auftaucht erfährt Lou durch Zufall den wahren Hintergrund,
warum sie als Tagespflegerin eingestellt wurde ….
ACHTUNG
SPOILER
(von hier bis zum Ende des Artikels Spoiler-Alarm, der Ausgang des Buches wird allerdings
nicht verraten :-))
…
Will hat versucht sich umzubringen und besteht darauf in die Schweiz zu
Dignitas zu reisen um einen assistierten, geplanten Selbstmord begehen zu
können. Seine Eltern haben mit ihm vereinbart noch 6 Monate zu warten bevor er
zu Dignitas fährt. Lou ist geschockt von dieser Erkenntnis und beginnt nun
ernsthaft mit dem Versuch Will aus seiner Depression zurück ins Leben zu
führen.
Meine Meinung
Der
Inhalt klingt ein bisschen 0815?
Ja, das stimmt. Das Buch ist zeitweise sehr vorhersehbar
und zeichnet sich auch nicht durch sprachliche Brillanz aus und doch legt man
es nach Lesen der letzten Seite weg und kann die Geschichte nicht vergessen.
Gutes ...
Das
Schicksal von Will hat mich berührt und auch sein vollkommen legitimer und für
mich nachvollziehbarer Wunsch zu sterben. Und trotzdem war ich hin und her
gerissen zwischen Wills Wunsch zu sterben und Lous Versuchen ihn umzustimmen.
Für mich war bis zum letzten Kapitel nicht klar wie Will sich entscheiden wird,
was das Buch gut und spannend gemacht hat. Es war übrigens das Ende was ich
erhofft habe und ein Ende das das Buch qualitativ aufgewertet hat.
und weniger Gutes
Trotzdem
fand ich das Buch stellenweise ein bisschen seicht. Zum Beispiel Lou's teilweise
sehr ungeschickte Versuche Wills Lebenslust zu wecken, oder das Faktum, dass
sie sich dann noch in ihn verliebt hat.
Würde
ich das Buch trotzdem empfehlen?
Eindeutig Ja! Für mich war die Thematik eine
gute und spannende Abwechslung zu den Büchern die ich sonst so lese. Außerdem
hat die eine oder andere Wendung die Geschichte spannend gemacht. Und zu guter Letzt
hat mich Wills Geschichte ganz einfach berührt.
Ich
habe das Buch auf Englisch gelesen, was sehr leicht war, da die Sprache modern
und unkompliziert gehalten ist.
Für Wen
Wer
so wie ich schon viel von dem Buch gehört hat und unentschlossen ist ober es lesen
soll, dem würde ich eindeutig dazu raten es zu tun. Wer das Buch noch nicht
kennt aber gerne leicht zu lesende Romane mit ernsterem Hintergrund liest,
sollte auch zu dem Buch greifen.
Meine Wertung
Inhalt:
*****
Spannung: *****
Anspruch: *****
Jojo
Moyes
Penguin Viking; 2012 3
84 Seiten
Klappentext: Lou Clark knows lots of things. She knows
how many footsteps there are between the bus stop and home. She knows she likes working in
The Buttered Bun tea shop and she knows she might not love her boyfriend Patrick.
What Lou doesn't know is she's about to lose her job or that knowing what's
coming is what keeps her sane. Will Traynor knows his motorcycle accident took
away his desire to live. He knows everything feels very small and rather joyless
now and he knows exactly how he's going to put a stop to that.What Will doesn't
know is that Lou is about to burst into his world in a riot of colour. And
neither of them knows they're going to change the other for all time.
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